Tomorrow is the Question
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Tomorrow is the Question

2023-2025

Nach einer Zeit inten­si­ver wirt­schaft­li­cher Glo­ba­li­sie­rung und digi­ta­ler Ver­net­zung steht unsere Zivi­li­sa­tion tech­nisch und gesell­schaft­lich vor grund­le­gen­den Ver­än­de­run­gen. In naher Zukunft werden sich Mensch, Maschine und Umwelt inten­si­ver ver­bin­den als je zuvor. Selbst­ler­nende maschi­nelle Sys­teme, die der men­sch­li­chen Kogni­tion nach­emp­fun­den sind, werden dabei kom­plexe Berei­che über­neh­men: Von der indus­tri­el­len Pro­duk­tion und Infra­struk­tur bis zum sozia­len Zusam­men­le­ben.
Die gesell­schaft­li­chen Folgen dieses dyna­mi­schen Wan­dels sind nicht abseh­bar. „To­mor­row is the Ques­tion” widmet sich dieser spe­ku­la­ti­ven Zukunft. Das Pro­jekt ist in zwei Kapi­tel unter­teilt: Die erste Foto­se­rie zeigt Orte und Anla­gen, die mit den großen tech­no­lo­gi­schen Fragen an der Schwelle zur Zukunft ver­bun­den sind. Hier­bei werden Themen wie Digi­ta­li­sie­rung, Maschi­nel­les Lernen, Künst­li­che Intel­li­genz, Quan­ten­rech­ner, vir­tu­elle Rea­li­tä­ten, zukünf­tige Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­tion, Mobi­li­tät, Dekar­bo­ni­sie­rung oder der Ver­lust men­sch­li­cher Arbeit in der Indus­trie­pro­duk­tion behan­delt. Das zweite Kapi­tel besteht aus einer typo­lo­gi­schen Foto­se­rie von Huma­noi­den Robo­tern und unter­sucht, welche mecha­ni­schen Krea­tu­ren die men­sch­li­che Hybris her­vor­bringt.

Das Pro­jekt umfasst 41 Foto­gra­fien.