Hypothesis

Hypothesis

2017-2019

In der chi­le­ni­schen Ata­cama-Wüste beob­ach­ten Astro­no­men nachts die Ränder des Uni­ver­sums, in Kopen­ha­gen unter­su­chen Kli­ma­for­scher jahr­tau­sende­alte Luft, die in ark­ti­schem Eis ein­ge­schlos­sen ist, und im Herzen eines ita­lie­ni­schen Berges warten Phy­si­ker auf ein Leuch­ten, das kein men­sch­li­ches Auge sehen kann. Die Natur­wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen­for­schung ent­zieht sich oft unse­rer Vor­stel­lung. Dabei ist die stete Suche nach immer neuer Erkennt­nis die Basis für unse­ren Fort­schritt von morgen. In einer Gegen­wart, in der es poli­tisch mög­lich gewor­den ist, Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse zu igno­rie­ren oder gar zu negie­ren, zeigt das Pro­jekt „Hypo­the­sis“ ein kom­ple­xes und hoch­ent­wi­ckel­tes Wis­sen­schafts­sys­tem als Basis für eine auf­ge­klärte und zukunfts­ge­rich­tete Gesell­schaft. Die Serie umfasst rund 50 Fotos und wird beim Foto­­fes­ti­val Lodz 2019 aus­­­ge­­stellt. Das Buch Hypo­­the­­sis wird Ende des Jahres erschei­­nen.

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